Seit die "Steirerkrone" über den Fall berichtet hatte, laufen in der Redaktion die Telefone heiß. Immer wieder melden sich ehemalige Schüler, die negative Erfahrungen mit dem Hauptschullehrer gemacht haben. Wie eine junge Frau, die meint, man hätte den Pädagogen schon längst aus dem Verkehr ziehen müssen: "Ich hoffe, dass jetzt endlich etwas unternommen wird und er seinen Beruf nicht mehr ausüben darf."
"Ihm gebührt eine gerechte Strafe"
Vor allem verbale Attacken seien an der Tagesordnung gestanden: "Wir haben es uns jahrelang anhören und gefallen lassen müssen. Mit beleidigenden Worten kann man bei Schülern sehr viel anrichten." Und: "Ihm gebührt eine gerechte Strafe."
Zwei junge Oststeirer - sie wandten sich an ihre Eltern, die wiederum den Bezirksschulrat einschalteten - sollen ja auch körperlich gezüchtigt worden sein: Sie seien gepackt, aus der Klasse gezerrt und geohrfeigt worden. Die anderen Kameraden seien verbalen Demütigungen ausgesetzt gewesen. Einmal sei einer überhaupt an den Ohren unter einem Tisch hervorgezogen worden.
Beschuldigter bestreitet Vorwürfe
Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe, vielmehr hätten ihn die Kinder immer wieder provoziert. Bis zur Klärung der Vorwürfe bleibt der Hauptschullehrer suspendiert. Nächste Woche soll es mit ihm ein Gespräch geben.
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