"Unsere speziellen Alarmierungssysteme für Eisenbahnen sind in dieser Form einzigartig und sorgen international für Aufsehen. Denn wir können jetzt äußerst exakte, streckengenaue Prognosen erstellen", schildert Stefan Eisenbach, Projektleiter beim privaten Wiener Wetterdienst UBIMET (Bild 1). Ermöglicht werden diese Warnungen durch punktgenaue Prognosen, Blitzortungsgeräte und Messstationen direkt an der Schiene. Eisenbach: "Die Bahn muss ja Tage im Voraus wissen, wo viel Schnee fallen wird, damit die Weichen freigehalten werden können."
Die umgebaute Oldtimer-Lok (Bild 2) fungiert auch als eine Vorbeugemaßnahme gegen den Klimawandel. Dieser wird die Situation an den Schienen durch Wetterextreme noch verschärfen.
Oberleitungsmasten mit Lasertechnik vermessen
Künftig wird das 4.825 Kilometer lange Schienennetz noch besser geschützt. Denn zur Stunde ist die legendäre 4061.13 durch Österreich unterwegs. "Wir vermessen aus unserer Oldtimer-Lok heraus Oberleitungsmasten mit Lasertechnik", bestätigen ÖBB-Forschungschef Ing. Wolfgang Zottl und dessen Expertin Dr. Michaela Haberler-Weber. Auch diese neuen Daten fließen in die UBIMET-Zentrale.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.