BVB-Kult-Kicker Kevin Großkreutz hat schockiert auf die Entscheidung von Jürgen Klopp reagiert, als „Head of Global Soccer“ bei Red Bull zu arbeiten. „Wenn wir uns treffen, werde ich ihm persönlich sagen, dass ich es scheiße finde, dass er sowas macht“, kündigt der ehemalige Fußball-Profi verärgert an.
„Ich wurde wach, hatte 30 Nachrichten auf dem Handy und dachte schon: Was ist passiert?“, erzählt Großkreutz im Podcast „Viertelstunde Fußball“. Als er schließlich den Grund dafür erfuhr, wollte es der 36-Jährige zuerst nicht glauben: „ Ich dachte auch, ich wäre im Traum, dann habe ich gehofft, dass das eine Fake-Nachricht ist.“
Doch kurze Zeit später war es offiziell, dass Klopp neuer „Head of Global Soccer“ bei Red Bull wird. „Es war schon ein Schock und ist traurig. Irgendwie ist das immer noch nicht richtig bei mir angekommen“, zeigt sich der ehemalige Klopp-Schützling enttäuscht.
„Werde es ihm persönlich sagen“
Großkreutz versteht die Motivation hinter der Entscheidung nicht: „Gerechnet hat damit glaube ich niemand. Es ist schon sehr, sehr komisch und noch nicht richtig zu fassen. Trotzdem ist er ein Freund von mir, dem ich viel zu verdanken habe. Ich werde auch immer dankbar sein.“
Allerdings könne auch das seine Enttäuschung nicht verschleiern, so der 36-Jährige: „Als Fußball-Fan finde ich es auf Deutsch gesagt scheiße.“ Deshalb hat der ehemalige Dortmund-Profi einen Entschluss gefasst: „ Aber als Freund muss man Entscheidungen auch akzeptieren. Wenn wir uns treffen, werde ich ihm trotzdem persönlich sagen, dass ich es scheiße finde, dass er sowas macht!“
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