Security gefordert

Mammutaufgabe und Gänsehautmoment

Sport-Nachrichten
01.10.2024 10:00

Mittwoch ist es so weit, geht das erste Champions-League-Spiel auf Kärntner Boden über die Bühne. Bei Sturm und den Verantwortlichen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, eine Grazer Securityfirma ist seit Montag vor Ort und sorgt, dass im Ausweichstadion von Sturm alles ohne gröbere Pannen abläuft.  

Rund 28.000 Fans werden das Wörthersee-Stadion Mittwochabend in einen Hexenkessel verwandeln. Damit vor, während und nach dem Spiel alles reibungslos über die Bühne geht, dafür sorgt eine Grazer Securityfirma. „Bravc Friendly Security“ ist schon seit 2010 für Sturm im Einsatz, doch das erste Champions-League-Match auf Kärntner Boden ist auch für die Routiniers nichts Alltägliches.

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Wir haben 472 Mann vor Ort im Einsatz, die sammeln wir aus ganz Österreich mit Bussen zusammen. 

Security-Chef Wolfgang Bravc

„Wir sind seit Montag in Klagenfurt, haben drei Anhänger mit Equipment mit dabei“, erklärt Firmenchef Wolfgang Bravc, für den es vor allem eine logistische Mammutaufgabe ist. „Wir haben 472 Mann vor Ort im Einsatz, die sammeln wir aus ganz Österreich mit Bussen zusammen.  Viele unserer Mitarbeiter machen den Security-Job ja nebenberuflich. Es ist gar nicht so einfach, für Mittwoch um diese Uhrzeit genügend Leute zusammenzukriegen.

„Viel mehr Individualverkehr“
Das erste Heimspiel gegen FC Brügge ist das größte von Sturm in Eigenregie veranstaltete Spiel der Klubgeschichte. „Wir haben andere Anforderungen als etwa bei einem Cup-Finale, wo zum Beispiel 70 Busse mit Fans kommen. Mittwoch gibt es viel mehr Individualverkehr,  wir rechnen mit 2500 Autos“, erklärt Bravc, dessen Team auch für die Verkehrsplanung im Einsatz ist. Wir haben ein komplettes Lager mit 400 Verkehrszeichen, Beschilderungstafeln und dergleichen. Mitarbeiter sind außerdem berechtigt, eine Kreuzung zu regeln.“

Bravc hat die Fans immer im Blick.
Bravc hat die Fans immer im Blick.(Bild: zVg/BFS Security)

Seit rund einem Monat laufen beim Bravc-Team die Planungen für das königliche Spektakel –Montag ging es in der Lindwurmstadt ans Eingemachte. „Wir haben mit den Aufbauarbeiten begonnen, die Stadionüberwachung läuft auch bereits“, sagt der Firmenboss, bei dem trotz der stressigen Tage die Vorfreude schon groß ist. „Es ist ein Traum, dass wir Champions League spielen dürfen. Wenn die Hymne ertönt, ist das Gänsehautfeeling.“

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