Im Zwist um die Medienrechte-Vermarktung im Ski-Weltcup teilt der Deutsche Skiverband (DSV) die Rechtsmeinung des ÖSV. Der DSV bestätigte Medienberichte über die Einleitung von rechtlichen Schritten gegen die Pläne von FIS-Präsident Johan Eliasch.
Der DSV habe beim Landgericht München eine einstweilige Verfügung gegen die Umsetzung und Anwendung der vom FIS Council beschlossenen Änderung der FIS-Wettbewerbsregeln beantragt.
Verbände wollen Vermarktungsrechte behalten
Der ÖSV hat bereits im Juni eine Klage beim Kartellgericht eingebracht. Der Internationale Ski- und Snowboardverband FIS strebt nach einer zentralen Vermarktung der lukrativen internationalen Medienrechte ab der Saison 2025/26. Bisher vermarkten die Verbände diese Rechte selbst.
Die ÖSV-Führung um Geschäftsführer Christian Scherer sieht einen den Markt einschränkenden Beschluss und einen laufenden Vertrag beeinträchtigt, womit ein Schaden in siebenstelliger Höhe drohe. Stefan Schwarzbach, Vorstandsmitglied im Deutschen Skiverband (DSV), teilte nun mit: „Die Änderung der FIS-Wettbewerbsregeln ist kartellrechtswidrig und stellt einen Verstoß gegen das deutsche und europäische Wettbewerbsrecht dar.“
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