Die Fan-Ausschreitungen im Anschluss an das Wiener Derby ließen auch Peter Stöger nicht kalt. Bei „Talk und Tore“ schimpfte der ehemalige Rapid- und Austria-Profi: „Mir wird richtig schlecht, wenn ich so etwas sehe!“
„Das ist ein absolutes No-Go. Wir sind in einem Bereich unterwegs, wo wir als Vorbilder vorangehen müssen. Du hast ein volles Stadion, ein Fußballfest und wir müssen über solche Dinge diskutieren“, ist Stöger die sich wiederholenden Ausschreitungen leid. Dass nicht einmal Vereinslegende und Präsidiumsmitglied Steffen Hofmann Rapids Fans aufhalten konnte, gebe dem Experten klar zu Bedenken. „Das hat keinen interessiert.“
Hofmann selbst meinte gegenüber Sky: „Es ist schade, dass wir uns über das Sportliche freuen können, danach aber etwas passiert, was wir nicht sehen wollen.“
Keine echten Fans
Was Stöger am meisten irritiert ist der Umstand, dass die Platzstürmer mit der Aktion einen Punkteabzug ihres Klubs riskieren. „Ich habe nicht das Gefühl, dass sie zu ihrem Verein stehen“, lautet seine Schlussfolgerung.
Wenige Sekunden nach dem Schlusspfiff war die Situation eskaliert. Nach dem 2:1-Sieg von Rapid waren Fans beider Lager auf den Platz gestürmt, es flogen pyrotechnische und andere Gegenstände (unter anderem in den Familiensektor), vereinzelt kam es auch zu Handgreiflichkeiten. Ordner hatten die Situation nicht unter Kontrolle, die Polizei schritt relativ spät ein, postierte sich anschließend an der Mittellinie.
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