Scott Kennedy hat Fußball-Bundesligist WAC den Rücken gekehrt. Der 27-jährige Innenverteidiger löste seinen Vertrag bei den Kärntnern am Donnerstag auf und wechselte zum belgischen Zweitligisten KAS Eupen.
Der Kanadier war vergangenen Sommer nach Wolfsberg gekommen und brachte es auf 21 Spiele. In dieser Saison kam er nur im Cup zum Zug. Auch der Vertrag mit Konstantin Kerschbaumer wurde aufgelöst.
Zwei Perspektivspieler kommen
Kerschbaumer, der seit Sommer 2022 36-mal im Dress der Wölfe auflief und dabei drei Tore und vier Vorlagen beisteuerte, war schon seit Saisonbeginn nicht mehr Teil des Profikaders und schließt sich nun dem Zweitligisten SV Stripfing an. Der WAC bedankte sich bei beiden Spielern für ihren Einsatz.
Insgesamt holten die Wölfe neun Neue, Austria Klagenfurt sogar zehn. Am heutigen Freitag testen die zwei Kärntner Bundesliga-Flaggschiffe! WAC empfängt (15.30) ohne die sechs Teamspieler (Ballo, Polster, Gattermayer, Omic, Altunashvili und Kojzek) Zweitliga-Schlusslicht Voitsberg.
Neuzugang Chibuike Nwaiwu kommt bereits zum Einsatz – auch Simon Piesinger hofft auf weitere Minuten. Der 32-Jährige ist ja eine der Überraschungen. Letzte Saison unter Trainer Schmid war er am Abstellgleis, jetzt ist er bei Kühbauer – allerdings im defensiven Mittelfeld – erste Wahl. Simon machte alle fünf Spiele, schoss zwei Tore. „Ich fühle mich gut, habe Selbstvertrauen. Man darf auch nie aufgeben.“
Mit Faad Sana (Burkina Faso) und Godwin Agbevor (Ghana/20) wurden zwei beim Amateurteam tätige Talente mit Profiverträgen ausgestattet. Der 21-jährige Außenverteidiger Sana kommt von Planete Foot aus Togo. Mittelfeldspieler Agbevor kommt wie einst Augustine Boakye aus der West African Football Academy.
Mahrer wird noch geschont
Austria Klagenfurt sparrt im Karawankenblick-Stadion (15) gegen Domzale, den Nachzügler der ersten slowenischen Liga. Bobzien wird wie Cvetko geschont. Kapitän Thorsten Mahrer, der die letzten zwei Partien wegen einer Muskelverletzung fehlte, ist weiter Zuseher. „Mir geht’s besser, ich trainiere teilweise mit der Mannschaft. Aber wir wollen nichts riskieren.“ Gegen Salzburg ist er ziemlich sicher an Bord.
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