Unternehmer Peter Mitterbauer nennt hohe Lohnabschlüsse und Bürokratie als Hauptursachen für die schwächelnde Wirtschaft. Wie der Vizepräsident der Industriellenvereinigung das Problem lösen würde und was er von der Wirtschaftspolitik von Herbert Kickl hält, verrät er im „Krone“-Interview.
„Krone“: Warum ist die Lage in der Industrie so trist? Während und nach der Pandemie schien die Lage wider Erwarten positiv, die Auftragsbücher waren voll. Dann das böse Erwachen. Ist das nur konjunkturell verschuldet oder sind doch Fehler der Regierung und der EU-Kommission passiert?
Peter Mitterbauer: Sagen wir so: In den USA ist die wirtschaftliche Lage viel besser. In Europa haben speziell Deutschland und Österreich ein Problem mit dem Wachstum. Wir verspüren eine geopolitische Unsicherheit, das führt zu Sorgen und Zurückhaltung bei Investitionen – bei Privaten, aber auch bei Unternehmern.
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