Österreich im Zentrum der großen Fußballwelt. Sturm hat mit dem Titel das Ticket für die Champions League gelöst, für Salzburg steht nach dem 2:0 gegen Kiew die Türe weit offen. Erstmals zwei rot-weiß-rote Klubs in der Königsklasse, es winkt eine historische Premiere.
Der Eintritt in eine goldene Welt. An die 36 Klubs der neu geschaffenen Ligaphase werden von der UEFA knapp 2,5 Milliarden Euro ausgeschüttet, Sturm kassiert alleine für die Teilnahme 18,6 Millionen Euro, pro Sieg gibt es weitere 2,1 Millionen Euro, ein Remis wird mit 700.000 Euro belohnt. Ein Geldregen für die Steirer, die vor 18 Jahren Konkurs anmelden mussten ...
Salzburg in neuer Dimension
Salzburg steht vor der finanziell lukrativsten Saison aller Zeiten, dringt in Österreich in eine neue Dimension vor. Neben den erhofften Millionen aus der Champions League kann das „Bullen“-Imperium bis zu 50 Millionen Euro aus der Klub-WM lukrieren. Dennoch bleibt Salzburg dem eigenen Ausbildungsmodell treu.
Trainer Pep Lijnders ließ gegen Kiew Akademie-Hoffnung Oliver Lukic debütieren. Erstmals seit acht Jahren spielte ein nicht volljähriger Spieler für Salzburg im Europacup. Der Wiener wuchs bei der Austria und in der Fußball-Schule von Nikica Pavlek auf, wechselte 2022 in die Mozartstadt.
Lijnders erklärt, warum Lukic ausgerechnet in der Champions League erstmals im Kader war. „Man muss den jungen Spielern in den schwierigsten Momenten die Chance geben. Weil das zeigt, dass man ihnen wirklich vertraut!“ Bei diesem Zugang wird wohl vielen Talenten das Herz aufgehen.
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