Das haben die Beamten der Polizeiinspektion auf dem Urban-Loritz-Platz (Bild) auch noch nicht erlebt. Seelenruhig spazierte die Pensionistin am Samstagnachmittag ins Wachzimmer und legte die Panzergranate auf den Tisch. Die habe sie beim Zusammenräumen gefunden, gab sie zu Protokoll.
Die Experten des Entschärfungsdienstes stellten dann fest, dass es sich um eine Übungspanzerabwehrgranate mit intakter Treibladung handelt, die früher beim Heer eingesetzt wurde. Der ehemalige Lebensgefährte der Dame, der sich seit geraumer Zeit in Thailand aufhalten soll, wurde angezeigt. Er könnte die Panzerfaust-Munition beim Heer abgezweigt und dann in der Wohnung versteckt haben.
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