Laura Vadlau und ihr Vorschoter Lukas Mähr holten bei den Olympischen Spielen in Paris die erste von zwei Goldmedaillen für Österreich. Ihr Vater wurde allerdings beim euphorischen Jubel von der französischen Polizei abgeführt. Und am Flughafen in Wien gab es auch noch einmal Gold-Alarm bei der Security.
Am Dienstagabend wurden unsere Olympia-Helden von Bundespräsident Alexander Van der Bellen feierlich geehrt – schon am frühen Morgen waren sie zu Gast im Ö3-Wecker, wo Vadlau darüber sprach, dass ihr Papa Ernst von der Polizei abgeführt werden musste.
Warum?
„Als wir die Goldmedaille gewonnen haben, ist er gleich zu uns gelaufen, aber in Frankreich nehmen sie das scheinbar sehr ernst mit den Sicherheitskontrollen. Er wurde gleich abgeführt“, schilderte die Seglerin.
„Dankbar, dass sie den Papa nicht eingesperrt haben“
Immerhin: Mit der Mama konnte gefeiert werden. Aber Vadlau war überrascht! „Wo ist der Papa?‘“, fragte Vadlau ihre Mutter, als sie merkte, dass der Vater fehlte. Die Mama: „Es kann sein, dass der gerade abgeführt wurde.“ Letztendlich löste sich aber alles in Wohlgefallen auf.
„Ich bin dankbar, dass sie den Papa nicht eingesperrt haben“, lachte Vadlau, und bestätigte, dass der Papa wieder da ist.
Gold-Alarm
Dafür gab es am Montag bei der Ankunft am Flughafen Schwechat noch einmal Schwierigkeiten mit dem Sicherheitspersonal. Diesmal war es die Zoll-Kontrolle, die darauf bestand, dass auch die Gold-Medaille durch die Kontroll-Schleuse muss. „Es hat geklingelt und gepiepst, dann musste ich sie durch den Tunnel geben, obwohl ich gleich gesagt hab: Nein, Nein, Nein! Aber sie hat gesagt: Doch, doch, doch!“, so Vadlau. „Ja, es wird halt mittlerweile alles gecheckt.“
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