Skandal in der Schach-Welt: Die Russin Amina Abakarowa soll bei einem Trunier versucht haben, ihre Gegnerin zu vergiften. Sie wurde mittlerweile verhaftet, ihr drohen mehrere Jahre Gefängnis.
Der Vorfall soll sich Anfang August bei einer Schachmeisterschaft in Machatschkala ereignet haben. Abakarowa soll vor dem Beginn der Partie Quecksilber auf der Bretthälfte ihrer Konkurrentin Umayganat Osmanowa verteilt haben, berichtet die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Novosti.
In sozialen Medien kursieren Aufnahmen einer Überwachungskamera, die zeigen, wie eine Frau in einem Raum zum Schachtisch geht und dort eine Substanz auf einem Teil des Bretts ausschüttet. Als es zum Spiel kam, litt Osmanowa unter Schwindel und Übelkeit, sie musste ärztlich behandelt werden.
Mehrjährige Haftstrafe droht
Abakarowa wurde festgenommen, ihr droht nun eine mehrjährige Haftstrafe. Wie der Präsident des russischen Schachverbands, Andrej Filatow, bekannt gab, sei Abakarowa suspendiert worden. Ihm zufolge habe es zwischen den beiden Schachspielerinnen zuletzt Spannungen gegeben.
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