Mit den Schwerverletzten stünde man bereits in persönlichem Kontakt. "Wichtig ist, dass auf jeden Fall individuell eingegangen werden kann", sagte Sarah Nettel, Sprecherin der ÖBB, am Mittwoch.
Bereits am Dienstag gaben die ÖBB an, ihre Versicherung kontaktiert zu haben. "Es ist uns ein Anliegen alle Schadensersatzansprüche der Geschädigten (Personen- und Sachschaden, Schmerzensgeld etc.) sehr rasch und unbürokratisch zu erledigen", hieß es in diesem Zusammenhang in einer schriftlichen Stellungnahme. Den Fahrgästen sollen dabei etwaige bürokratische Hürden genommen werden, indem sie notwendige Daten für die Abwicklung der Ansprüche, wie etwa die Schadensnummer, gleich von den Bundesbahnen erhalten sollen.
"Bedauern den Vorfall zutiefst"
Zu welchem Zeitpunkt sich die Opfer des Unglücks um die Entschädigung bemühen, bleibt ihnen überlassen. Nettel betonte, dass keine etwaigen Fristen gesetzt würden. "Die ÖBB bedauern zutiefst den Vorfall und stehen selbstverständlich zu ihrer Verantwortung. Wir möchten festhalten, dass die ÖBB die Haftung für dieses Ereignis zu keinem Zeitpunkt bestritten haben", so die Sprecherin der Bundesbahnen.
Schwer verletzter Lokführer in stabilem Zustand
Nach wie vor sind die Untersuchungen zu dem Unfall im Gange. Ein interner Bericht der Unfallkommission soll laut Nettel in den nächsten Tagen vorliegen. Jener schwer verletzte Lokführer, der sich nach dem Unglück in Lebensgefahr befand, ist inzwischen wieder in einem stabilen Zustand und wurde bereits auf die Bettenstation verlegt, gab eine Sprecherin der AUVA-Landesstelle Wien am Mittwoch bekannt.
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