Eiskalt erwischte es Bundesligist Altach in der ersten Runde des ÖFB-Cups. Nachdem es die Vorarlberger im Vorjahr bis ins Viertelfinale geschafft hatten, musste sie diesmal bereits in Runde eins die Segel streichen. Bei Ostligist Donaufeld ging das Team von Joachim Standfest sang- und klanglos mit 0:2 unter.
Die Hoffnung auf einen gelungenen Saisonauftakt mit einem Erfolg im ÖFB-Cup-Erstrundenspiel in Wien-Donaufeld zerrann schon nach 13 Minuten. Babic erzielte nach einem argen Abwehrpatzer den ersten Treffer in einem insgesamt wenig begeisternden Spiel.
Von den zehn Neuerwerbungen brachte Standfest nur Stürmer Lukas Fridrikas in der Anfangsformation, Strunz und Helac waren Ersatz. Der Hang zur „alten“ Aufstellung hatte Folgen – negative. Nach 13 Minuten ging Donaufeld nach einem Abwehrpatzer in Führung. Danach folgte ein Déjà-vu der Vorsaison. Umständlich vorgetragene Angriffe, die allesamt im Sand verliefen. Zumindest bis zur Halbzeitpause blieben echte Torgelegenheiten schlicht und einfach aus.
Nach Seitenwechsel brachte Standfest Gebauer und Lukacevic für die wirkungslosen Fridrikas und Bahloul. Das zeigte aber auch nicht die erhoffte Wirkung, Die Wiener hatten wenig Mühe, den Vorarlberger Bundesligisten in Schach zu halten. Erst nach gut einer Stunde kamen die Rheindörfler durch Santos und Fadinger zu zwei Möglichkeiten, die Wiener setzten aber in der Nachspielzeit mit dem zweiten Treffer den entscheidenden Schlusspunkt. Insgesamt war der Auftritt der Altacher in Wien alles andere als bundesligareif.
Für das Trainerteam bleibt nur wenige Tage Zeit, denn beim Bundesligaauftakt gegen Tirol darf sich so eine magere Vorstellung nicht wiederholen, sonst droht wohl Ärger.
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