68.500 Stunden leisteten die ehrenamtlichen Helfer der Wasserrettung im Jahr 2024. Dabei ging es nicht nur um Personenrettungen. Good news hat die Organisation auch von der Nachwuchsfront zu berichten.
Das vergangene Jahr war für die Vorarlberger Wasserrettung ein intensives: Die insgesamt 660 aktiven Mitglieder erbrachten 68.500 Stunden – natürlich ehrenamtlich. Ein Spitzenwert, wie die Organisation in ihrer jüngst vorgelegten Jahresbilanz berichtet. Zentrales Tätigkeitsfeld sind naturgemäß Rettungseinsätze. So mussten die Wasserretter im vergangenen Jahr 321 Mal Erste Hilfe leisten – im Jahr zuvor waren es 388 solcher Einsätze. 20 Personen wurden aus den Fluten gerettet (Vorjahr: 51), in fünf Fällen mussten die Wasserretter sogenannte Totbergungen leisten.
Aber auch technische Hilfseinsätze, Tierrettungen und Bäderüberwachungen standen am Programm der Ehrenamtlichen. Mit 1150 Mitgliedern und einem Frauenanteil von 43 Prozent kann sich die Organisation über einen neuen Höchststand von 261 Jugendlichen freuen – Nachwuchsprobleme gibt es also keine. Das Durchschnittsalter der aktiven Mitglieder liegt derzeit bei rund 35 Jahren.
Hochwasser-Einsätze
Neben der Digitalisierung steht bei der Wasserrettung heuer auch der Katastrophenschutz im Mittelpunkt: Mit der geplanten Zertifizierung des FRB-Moduls (Flood Rescue Boat) auf EU-Ebene wird die Spezialisierung im Bereich Hochwasserschutz offiziell anerkannt – somit ist die Wasserrettung Vorarlberg künftig für großflächige Hochwasserlagen in ganz Europa einsatzfähig.
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