Der kleine Patrick aus Bad Hofgastein (Salzburg) hatte es Anfang Juli besonders eilig auf die Welt zu kommen. Mutter Elisabeth schaffte es gerade noch ins Krankenhaus nach Schwarzach, brachte den Buben aber auf der Trage zur Welt.
Es war ein besonderer Einsatz für die beiden Rettungssanitäter Florian Ganschitter und Christoph Grübler. Am 8. Juli, um 0.20 Uhr, wurden die beiden Rot-Kreuz-Mitarbeiter in Bad Hofgastein zu einer hochschwangeren Frau gerufen. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass die Wehen der werdenden Mutter bereits eingesetzt hatten. Der kleine Patrick machte deutlich, dass er schon sehr bald auf die Welt kommen möchte.
Vor Ort angekommen, bereitete das Rettungsteam die werdende Mutter Elisabeth sofort für den Transport in den Kreißsaal des Klinikums Schwarzach vor. Während der Fahrt verkürzten sich die Abstände zwischen den Wehen drastisch. Das Team gab eine Voranmeldung im Krankenhaus ab und setzte die Fahrt ab Dorfgastein mit Blaulicht fort.
„Jetzt kommt das Kind“
Schon bald darauf folgten dramatische Momente vor dem Krankenhaus. „Jetzt kommt das Kind!“, rief die werdende Mutter, als der Krankenwagen gerade einparkte.
Im Kreißsaal blieb kaum Zeit, um Elisabeth auf das Geburtenbett zu legen. Die Rettungstrage musste reichen. „Meine Frau hatte schon den ganzen Tag über ein Ziehen im Bauch, obwohl der Geburtstermin erst in drei Wochen angesetzt war“, sagte der nunmehr stolze Vater heute.
Außergewöhnliches Erlebnis
Dann ging alles Schlag auf Schlag. Die beiden Rettungssanitäter unterstützten die Hebamme und die Ärztin, kurz darauf erblickte der kleine Patrick auf der Rettungstrage das Licht der Welt.
„In mehr als 15 Jahren im Rettungsdienst war das definitiv einer der außergewöhnlichsten und freudvollsten Einsätze“, so Christoph Grübler.
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