Im Großraum Innsbruck

Anzeigenflut: „Aktion scharf“ gegen Tuning-Szene

Tirol
12.07.2024 13:27

Die „Tuning-Szene“ wurde am Donnerstag im Großraum Innsbruck von der Polizei bei einer großen Schwerpunktaktion ins Visier genommen: Die Bilanz ist ernüchternd: Neben Führerschein- und Kennzeichenabnahmen verzeichneten die Einsatzkräfte weit mehr als 200 Anzeigen. Auch ein „alter Bekannter“ geriet einmal mehr in die Fänge der Exekutive.

Zwischen 14 und 23 Uhr führte die Polizei zusammen mit der Kfz-Prüfstelle des Landes Tirol die „Aktion scharf“ im Großraum Innsbruck durch. Der Fokus wurde dabei auf das Thema „Fahrzeug-Tuning“ gelegt. 

21 Fahrzeuge mussten zur Prüfstelle
Über ein Dutzend Streifen des Stadtpolizeikommandos Innsbruck, des Bezirkspolizeikommandos Innsbruck-Land und der Landesverkehrsabteilung standen im Einsatz. Alles in allem seien 21 Fahrzeuge der Kfz-Prüfstelle vorgeführt und auf ihren technischen Zustand überprüft worden.

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Bei zehn Fahrzeugen wurden derart schwere Mängel festgestellt, dass die Zulassungen aufgehoben und die Kennzeichen abgenommen werden mussten.

Die Polizei

„Bei zehn Fahrzeugen wurden derart schwere Mängel festgestellt, dass die Zulassungen aufgehoben und die Kennzeichen abgenommen werden mussten“, heißt es vonseiten der Ermittler.

Tuning, Tempo, Alkohol, Drogen
Insgesamt gab es eine regelrechte Anzeigenflut. 218 Anzeigen wurden wegen Übertretungen nach dem Kraftfahrgesetz verzeichnet. Weitere 18 Anzeigen gab es aufgrund Übertretungen nach der Straßenverkehrsordnung und sechs wegen Lenkens unter Alkohol- oder Drogeneinflusses bzw. Verweigerung der Untersuchung. 

Darüber hinaus kam es in fünf Fällen zu Führerscheinabnahmen aufgrund Trunkenheit am Steuer oder Geschwindigkeitsübertretungen. Insgesamt wurden außerdem 58 Organmandate ausgestellt.

„Alter Bekannter“ geriet in Kontrolle
Im Zuge der Schwerpunktkontrolle ging den Einsatzkräften zudem ein „alter Bekannter“ ins Netz. Ein 22-jähriger Ungar, der sich am vergangenen Samstag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert hatte, wurde erneut kontrolliert. Damals stand der Verdächtige, der gar keinen Führerschein besitzt, unter Drogen. Am Donnerstag verweigerte er eine Vorführung zum Amtsarzt.

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