Nach Flucht gefasst

Italiener warf Leiche seines Onkels in Schmelzofen

Ausland
11.07.2024 19:25
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Italien hat ein Mann seinen Onkel getötet und die Leiche in den Schmelzofen des Familienunternehmens geworfen. Vergangene Woche wurde er zu lebenslänglicher Haft verurteilt – anschließend flüchtete der 39-Jährige jedoch.

In ganz Europa wurde mit internationalem Haftbefehl nach dem Unternehmer aus der italienischen Provinz Brescia gesucht. Der Mann war nach der Verurteilung vergangene Woche mit seiner Ehefrau und dem gemeinsamen neunjährigen Sohn verschwunden. Nach einigen Tagen meldeten sich die Frau und das Kind, dass sie nach Hause zurückgekehrt seien. Sie hätten gemeinsam mit dem Mann eine Reise nach Spanien unternommen, danach hätten sich ihre Wege getrennt. Die Polizei vermutete daraufhin, dass sich der Unternehmer von Spanien nach Nordafrika abgesetzt haben könnte.

Festnahme am Gardasee
Am Donnerstag konnte der rechtskräftig verurteilte Mörder schließlich in seiner Villa in Soiana am westlichen Ufer des Gardasees festgenommen werden. Der verurteilte Neffe saß bis heute keinen einzigen Tag in Haft und legte auch nie ein Geständnis ab. Im Prozess behauptete er, seinen Onkel geliebt zu haben.

Der Vorfall ereignete sich bereits 2015. Zwischen dem Onkel und seinem Neffen gab es immer wieder Streit um die Führung des Familienunternehmens. Der heute 39-Jährige soll seinem Verwandten vorgeworfen haben, dass er hinter dem Rücken der restlichen Familie Geld gescheffelt hätte.

Arbeiter halfen bei Spurenverwischung
Um die Spuren des Mordes zu verwischen, entsorgte der Neffe den Leichnam mithilfe von zwei Arbeitern im Hochofen – direkt nach der Tat. Einer der beiden wurde sechs Tage später tot in einem Wald gefunden. Vermutlich hatte er Suizid begangen.

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