Einen dreisten Diebstahlsversuch gab es am Mittwochabend im Südburgenland: Zwei bisher unbekannte Täter montierten die Dachrinnen der Kirche in Höll (Bezirk Oberwart) ab. Weil eine Anrainerin auf das Geschehen aufmerksam wurde, mussten die Männer schließlich ohne Beute flüchten.
Immer wieder kommt es zu Kupferdiebstählen im Burgenland. Dieses Mal machten sich zwei Männer an der Kirche von Höll zu schaffen. Sie nahmen die Dachrinnen ab und legten sie ins Gras neben dem Gotteshaus. Allerdings schöpfte durch den Lärm eine Anrainerin Verdacht und verständigte sofort die Polizei.
Polizei löste Großfahndung aus
Außerdem machten sich fünf Männer aus der Ortschaft auf, um bei der Kirche nach dem Rechten zu sehen. Als sie dort eintrafen, nahmen die beiden Täter sofort Reißaus. Sie flüchten zu Fuß in ein Kukuruzfeld. Ihr Fahrzeug mit ungarischem Kennzeichen ließen sie zurück. Die inzwischen eingetroffene Polizei löste sofort eine Großfahndung aus – unterstützt von einem Hubschrauber und Diensthunden.
Bronzefiguren sichergestellt
Allerdings blieb die Fahndung bisher erfolglos. Vermutlich dürften die Täter über die nahe Grenze nach Ungarn geflüchtet sein. In ihrem Auto fanden sich auch vier Bronzefiguren, die möglicherweise von Diebstählen auf Friedhöfen stammen. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Großpetersdorf unter 059/133 12 44 entgegen. Die weiteren Ermittlungen laufen.
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