Die brutale Attacke auf einen jungen Mann (21) Ende Juni schockte weit über die Grenzen der Stadt Bischofshofen hinaus. Die Gemeinde ergreift nun Maßnahmen: Wachdienst, Hunde, Videoüberwachung.
Gewalt, Drogen, Dreck. Mehrfach sorgte die Gegend rund um den Bahnhof Bischofshofen in den vergangenen Jahren für Negativschlagzeilen. Einen traurigen Höhepunkt erreichte die Entwicklung am 23. Juni: Mehrere Jugendliche attackierten eine kleinere Gruppe, darunter ein Kosovare. Die Angreifer prügelten so lange auf den 21-Jährigen ein, bis dieser bewusstlos am Bahnsteig liegen blieb. Der Mann musste ins Koma versetzt werden.
Hunde und Sicherheitsgipfel
Nun reagiert die Stadtgemeinde und will die Sicherheit im Zentrum sowie rund um den Bahnhof verstärken. So wird etwa in der Nacht ein Security-Dienst samt Hund patrouillieren und das Team des Ordnungsdienstes wird verstärkt.
Die Gemeinde will auch eine Videoüberwachung an neuralgischen Punkten rechtlich prüfen. Zudem soll auch der städtische Polizeiposten am Abend wieder besetzt werden, so der dringende Wunsch der Stadt.
Am 15. Juli soll es einen Sicherheitsgipfel mit Behörden, Politik und Bürgern geben.
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