Deutschland ist nach dem ersten K.-o.-Spiel-Sieg seit acht Jahren bei der Heim-EM in Ekstase und bejubelt sein „Sommergewitter-Märchen“ gegen Dänemark am Samstagabend.
„Unser Sommermärchen-Traum geht weiter!“, jubelte beispielsweise die „Bild“-Zeitung nach dem hart erkämpften 2:0-Sieg in Dortmund. Wobei das Achtelfinale eher ein „Sommergewitter-Märchen“ gewesen sei, „mit viel VAR-Glück“.
„Ein skurriles Spiel“
„Es war ein skurriles Spiel“, sagte nach Schlusspfiff auch DFB-Teamchef Julian Nagelsmann in Anbetracht der Spielunterbrechung wegen eines Gewitters und der Entscheidungen des Video Assistant Referees, ohne die es für die Deutschen wohl richtig kompliziert geworden wäre.
Kurz nach Wiederanpfiff hatten die Dänen schon über das vermeintliche 1:0 gejubelt, es wurde aber wegen einer mega-knappen Abseitsentscheidung einkassiert. Wenig später meldete sich der VAR erneut nach einem Handspiel der Gäste im Strafraum. Beide Entscheidungen waren korrekt, dennoch sehr unglücklich für die Dänen.
Deshalb sprach Nagelsmann nicht umsonst von einem „Spiel voller Widerstände“. Man habe aber gut dagegen angekämpft und sei „verdient weitergekommen“.
„Wahnsinnige Fans“
Der deutsche Abwehrchef Antonio Rüdiger sprach ebenfalls den Charakter des Teams an, das „gegen alle möglichen Widrigkeiten zurückkommen und immer Gas geben“ könne. Sein Innenverteidigerkollege Nico Schlotterbeck lobte nach dem Match die „wahnsinnigen Fans“, die das Stadion zum Beben gebracht hätten. „Ich freue mich riesig für die Mannschaft, sie hat sich das verdient für die harte Arbeit“, so der Dortmund-Kicker.
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