Nahe einer Moschee im 15. Bezirk wurden die Gebetsteppiche am Tag des Starts des Opferfestes mitten auf der Straße ausgebreitet. Das hätte fatale Folgen haben können.
Etwa 15 Moscheen befinden sich alleine im 15. Bezirk. Wienweit sind es um die 80 Gebetsstätten für 200.000 Muslime.
Versammlungen vor Moscheen
Vor allem an Freitagen sammeln sich vor den Moscheen, von denen sich die meisten in Wohnhäusern befinden, zahlreiche Gläubige. Nahe einer Glaubensstätte in der Goldschlagstraße ging man am 16. Juni, dem Tag des Startes des viertägigen muslimischen Opferfestes, jedoch noch einen Schritt weiter und verlagerte das Gebet auf die Straße – im wahrsten Sinne des Wortes, denn auf der Fahrbahn waren Teppiche aufgelegt worden.
Sehr zum Ärgernis einiger Anrainer, die sich dadurch gestört fühlten. Aber nicht nur das. Das Ganze ist auch gefährlich, da die Goldschlagstraße eine befahrene Straße ist. Außerdem befindet sich direkt gegenüber der Stelle ein weitläufiger Park, der sich für das Gebet oder die Feierlichkeit im Freien wohl um einiges besser geeignet hätte.
Das Opferfest steht übrigens in Verbindung zur Pilgerfahrt nach Mekka, die in diesem Jahr von Tausenden Hitzetoten aufgrund der sengenden Temperatur in Saudi-Arabien überschattet wurde.
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