Eigentlich lief bei der Großübung alles nach Plan. Doch nun meldete das Bundesheer einen Einbruch in ein Militärfahrzeug. Gestohlen wurden zwei Sturmgewehre, Magazine sowie eine Schutzweste.
Mit einem fahlen Beigeschmack endete die sonst große und sehr erfolgreiche Bundesheer-Übung „Schutzschild 24“ (die „Krone“ berichtete).
Während Soldaten für die militärische Landesverteidigung trainierten, hatten - wie erst jetzt bekannt wurde - unbekannte Täter bereits am vergangenen Sonntag in Althofen ein versperrtes Militärfahrzeug aufgebrochen und zwei vollautomatische Sturmgewehre vom Typ StG77 gestohlen.
Unbekannte Täter haben aus dem Militärfahrzeug zwei Sturmgewehre, die dazugehörigen Magazine und auch eine Schutzweste gestohlen.
Christoph Hofmeister, Bundesheer-Sprecher
Ermittlungen laufen
„Das betroffene Fahrzeug war ein Kastenwagen des Bundesheeres“, bestätigt Bundesheer-Sprecher Christoph Hofmeister den Vorfall. Neben den Sturmgewehren wurden auch Magazine sowie eine Schutzweste entwendet. Der Diebstahl wurde laut Bundesheer angezeigt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nicht der erste Vorfall
Die beiden Sturmgewehre sind nicht die einzigen Waffen, die beim Bundesheer verschwunden sind. Im Jahr 2020 verschwand etwa eine Glock 17-Dienstwaffe, weil Soldaten den zivilen Fahrer eines Kärntner Busses voll mit Sturmgewehren und Pistolen unbeaufsichtigt gelassen hatten. Auch diese Pistole gilt weiterhin als verschollen.
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