Heute endet eine der größten Heeresübungen seit gut zehn Jahren. Verschiedene Szenarien wurden geübt.
„Eine Hubschrauber-Bruchlandung löst im Bereich des Helipads auf dem Dach des Krankenhauses Friesach einen Brand aus, der sich rasch ausbreitet. Die Feuerwehr wird alarmiert und Soldaten, die das Spital mit Checkpoints sichern, unterstützen Ärzte und Pflegekräfte bei der Erstversorgung der Verletzten und organisieren eine gesicherte Evakuierung der medizinischen Einrichtung“, so das Szenario im Krankenhaus des Deutschen Ordens Friesach, das Dienstagabend erfolgreich umgesetzt wurde.
Zusammenarbeit mit Einsatzkräften
Damit der Spitalsbetrieb nicht gestört wurde, übernahmen Soldaten auch die Rolle der Verletzten und zu evakuierenden Personen. Zudem war die Feuerwehr in die Übung integriert, die dadurch einen besonders fordernden Löscheinsatz trainieren konnte. „Es ist gut, dass aufgrund der geopolitischen Lage wieder Großübungen durchgeführt werden und dabei Einrichtungen wie Krankenhäuser als schützenswert erkannt und beübt werden“, erklärt Ernst Benischke, der Ärztliche Leiter und Geschäftsführer des Friesacher Spittals. Benischke ist übrigens auch als Oberstarzt in der Miliz tätig.
7000 Soldaten österreichweit dabei
Das Krankenhaus Friesach war neben Flughafen und Klinikum ein zentraler Ort für die Großübung „Schutzschild 24“, bei der allein in Kärnten 1200 Soldaten teilnahmen. Viele taktische Abläufe konnten optimiert werden. Heute und morgen verlegen die Truppen wieder in ihre Heimat und auch für die einberufenen Milizsoldaten endet die Übung. Österreichweit trainierten sogar mehr als 7000 Soldaten in vier Bundesländern.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.