Weil die Eingangstür nicht elektronisch geöffnet werden kann, haben es Patienten nicht leicht, das Primärversorgungszentrum Leonding zu betreten. Ein Rollstuhlfahrer klagte gegenüber der Krone, er müsse jedes Mal hoffen, dass ihm jemand die Pforte öffnet. Doch eine Lösung ist in Sicht.
Irrsinning: „Das ganze Gebäude ist barrierefrei, aber hinein komme ich nicht!“, ist Gerhart Keplinger erzürnt. Der 77-Jährige ist an seinen elektrischen Rollstuhl gebunden und muss wöchentlich zur Physiotherapie ins Primärversorgungszentrum Leonding.
Minuten in der Kälte
Das Problem: „Die Türe geht schwer auf, elektrischen Türöffner gibt es keinen. Ich bekomme sie aus dem Rollstuhl nicht auf“, so Keplinger. „Im Winter musste ich öfters mehrere Minuten warten, bis mir jemand geholfen hat.“ Die Genossenschaft Giwog hatte das im Vorjahr eröffnete Primärversorgungszentrum erbaut und ist nach wie vor für die Hausverwaltung zuständig.
Lösung soll bald kommen
Die Bauherren haben sich der Problematik bereits angenommen: „Noch im Mai wird das Erdgeschoß umgebaut, weil dort eine neue Partei einzieht“, sagt Giwog-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Moderer. „Im Zuge dessen werde ich mir auch mit Herrn Keplinger die Tür anschauen, und wenn nötig veranlassen, einen elektrischen Türöffner zu installieren, wie ich ihm auch schon mitgeteilt habe.“
Kein Warten mehr
So wird der 77-Jährige hoffentlich bald seine wöchentlichen Termine wahrnehmen können, ohne jedes Mal vor der Türe auf Hilfe warten zu müssen.
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