Die Salzburger Rennrollstuhlfahrer Thomas Geierspichler und Ludwig Malter starten bei der am Freitag beginnenden Weltmeisterschaft in Japan. Dabei wollen sie sich mit guten Leistungen für eine Olympia-Nominierung empfehlen. Die Voraussetzungen sind jedoch unterschiedlich.
„Das ist wie, wenn ein Abfahrtsspezialist gegen einen Slalomspezialisten fahren muss!“ Rennrollstuhlfahrer Thomas Geierspichler steht bei der Weltmeisterschaft in Kobe (Jp) vor einer Mammutaufgabe. Der fünffache Weltmeister verfügt zwar über reichlich Erfahrung, allerdings nur über längere Distanzen. Diese wurden gestrichen, somit muss sich der Anifer über 400 und 100 Meter zurechtfinden. „Es ist nicht ganz mein Metier, da muss ich mich erst richtig reinfinden und darauf anpassen“, weiß der 48-Jährige, dass es längere Zeit als nur die ihm verbliebenen Monate für die Umstellung benötigen wird.
Deshalb blickt er auch schon auf die Paralympics in Los Angeles 2028. Zuvor hofft er aber noch, in Paris dabei zu sein. Aktuell ist unklar, wie viele Quotenplätze Österreich erhält. Mit einer guten Leistung würde er sich aber empfehlen.
Top-15 als Ziel
Das will auch Ludwig Malter tun, der in einer anderen Klasse gleich über vier verschiedene Strecken an den Start geht. „Ich strebe mindestens ein Top-15-Ergebnis an“, sagt der 23-Jährige. Mit seinem neuen Rollstuhl, der bekanntlich rein aus Carbon ist, sollte das möglich sein. „Auch wenn ich mich noch in einer Umgewöhnungsphase befinde, kann ich sagen, dass wir auf einem guten Weg sind.
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