In Österreich werden jährlich über 5 Millionen Schweine geschlachtet. Die tierschutzaffine Bevölkerung wartet bereits ungeduldig auf eine Entscheidung der ÖVP, endlich für ein echtes Ende des Vollspaltenbodens mit verpflichtender Stroheinstreu zu sorgen.
In Villach am Nikolaiplatz stand deshalb Freitagvormittag das 5 Meter große Schwein „Grunzi“, das darauf aufmerksam machen soll, dass Vollspaltenböden verboten werden. „Es soll in Zukunft eine tiergerechte Alternative geben. Ziel ist Halb-Strohboden und Halb-Spaltenboden!“, so Schweine-Spezialist David Richter.
„Grunzi“ fährt durch Österreich
Bei dieser Aktion werden die Passanten über das unermessliche Tierleid auf Vollspaltenboden informiert. „Wir müssen österreichweit auf diese Misere aufmerksam machen, deshalb touren wir mit Grunzi durchs ganze Land“, sagt abschließend Michael Mayer vom VGT Kärnten.
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