Wenn Lustenau immer so gespielt hätte wie beim 2:0-Sieg über Austria Wien, dann würde das Heraf-Team in der Tabelle ganz anders dastehen. Die Leistung gegen die „Veilchen“ erinnerte teilweise an die grandiosen Auftritte der Grün-weißen in der letzten Saison. Und dank des WAC-Sieges in Altach besteht immer noch Hoffnung für die Lustenauer.
„Man muss sagen, dass die Qualität im ersten Halbjahr wahrscheinlich nicht so vorhanden war, um so zu spielen. So ehrlich muss man sein. Dass wir es auch offensiv und aggressiv können, das zeigt die Mannschaft in dieser Konstellation in den letzten drei, vier Spielen“, zog Pius Grabher Bilanz. Lustenau agierte in den Zweikämpfen bissig und mit schnellem Umschaltspiel wurden die Gäste vor der Pause regelrecht überrumpelt – die Austria darf weiter auf den Klassenerhalt hoffen.
Hoffen auf ein Endspiel
Auch dank des WAC, der am Samstag in Altach mit 1:0 gewann. Torhüter Domenik Schierl, der bereits den dritten Elfmeter parierte, hofft nun auf ein Endspiel in der Altacher Cashpoint-Arena. „Wenn wir das bekommen – da lege ich meine Hand ins Feuer – packen wir das noch.“
Zwei Verletzte
Bevor es so weit ist, gilt es für die Austria noch am Samstag die „Hausaufgabe“ gegen BW Linz zu erledigen. Siegen ist Pflicht, gleichzeitig dürfen die Altacher bei der WSG Tirol keinen Punkt holen. Erst dann käme es zum finalen Showdown. Unklar ist, ob Anderson (Innenband) und Lukas Fridrikas (schmerzendes Band im Knöchel) im Saisonfinish noch dabei sein können.
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