Weißer Hoodie, Umhängetasche, Sportschuhe, die Haare zu einem Manbun zusammengebunden – so lässig ist der Quereinsteiger Helmut Petter-Weißenbacher am BORG Althofen unterwegs. Wie es ihm im Klassenzimmer geht, was er zur täglichen Turnstunde sagt und warum er sich für den Job als Lehrer entschieden hat.
120 Schülerinnen und Schüler, 19 Lehrende – unter ihnen ein Quereinsteiger. Helmut Petter-Weißenbacher hat Sportwissenschaft studiert, war jahrelang als Trainer im Einsatz und unterrichtet seit diesem Schuljahr am BORG Althofen – Bewegung und Sport im Turnsaal und Theorie des Sports im Klassenzimmer. Wir haben ihn zum Interview über den neuen Berufsalltag getroffen.
„Krone“: Welchen Beruf haben Sie zuvor ausgeübt?
Helmut Petter-Weißenbacher: Ich bin, oder war, Sportwissenschafter und war 16 Jahre lange bei einem österreichischen Sportdachverband als Trainer tätig. Da hatte ich einige Bereiche über: „Aktiv gesund im Betrieb“ und „Aktiv in der Lehre“ zum Beispiel. Seit 2008 habe ich mit Lehrlingen geturnt, also mit Jugendlichen habe ich schon vorher gearbeitet.
Warum wollten Sie Lehrer werden?
Das hat sich so ergeben. Beruflich bin ich vor fünf Jahren an meine Grenzen gestoßen und habe meine Stunden reduziert. Dann kam Corona und es hat ein wenig gedauert, bis meine Motivation zurückkam und ich gesagt habe, okay, ich möchte wieder mehr machen. Da stellte ich mir die Frage: Was mache ich jetzt – wieder zurück in die Firma mit 100 Prozent oder was ganz anderes? Ich habe mich also umgeschaut, habe vom Quereinsteiger-Programm erfahren und mich beworben – und die wollten mich haben!
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