Brucknerhaus Linz

Festival 4020 erfindet die Moderne musikalisch

Oberösterreich
30.04.2024 15:00

Weitere große Komponisten haben im Brucknerjahr Geburtstag. Und diese rückt nun das Festival 4020, das zum zweiten Mal vom Brucknerhaus programmiert wird, in den Fokus. Von 1. bis 5. Mai stehen insgesamt neun Konzerte am Programm, darunter drei Konzertnächte (bei freiem Eintritt) auf den Spuren von Luigi Nono.

Das Festival 4020 ist eine Besonderheit im Konzertkalender des Linzer Brucknerhauses, denn es rückt kleine Ensembles und besondere Solisten nach vor, mit großartigen, teils noch nie gehörten Werken. 

Man präsentiert heuer von 1. bis 5. Mai Werke von Leoš Janáček (170. Geburtstag), Arnold Schönberg und Charles Ives (beide 150. Geburtstag) oder Luigi Nono und Klaus Huber (beide 100. Geburtstag). Das Motto des Festivals lautet „Die Erfindung der Moderne“. Es gibt ein Orgelkonzert, Abend- und Nachtkonzerte mit kleinen, ausgewählten Ensembles sowie eine Matinee.

Uraufführungen sind geplant
In fünf der neun Konzerte wird der – neben Anton Bruckner – bedeutendste Jahresregent 2024 gespielt: Arnold Schönberg. Zehn Werke von Ives und Nono, ebenfalls wichtige Ahnherren der Moderne, waren noch nie im Brucknerhaus zu hören. Aber nicht nur Jubilare, auch zeitgenössische Komponisten haben im Festival 4020 ein Podium, denn man präsentiert sechs Uraufführungen, eine davon stammt vom Linzer Michael Hazod.

Mondschein und Musik
Die charismatische Geigerin Elena Denisova und Pianist Alexei Kornienko spielen am Sonntag, 5. Mai, um 11 Uhr Hazods „Und jetzt, wo der Mondschein ist“. Das Festival hat einen besonderen Preis, denn der Festival-Pass kostet 45 Euro, das Junge Ticket 25 Euro; die Nachtkonzerte (drei Termine), die sich Luigi Nono widmen, sind bei freiem Eintritt.

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