Hauptquartier in Wien
Wie Nordkorea über Taekwondo Regime finanziert
Wien gilt als Hochburg für Spione: Nicht nur Agenten aus Russland sind aktiv, auch Nordkorea hat in der Donaumetropole einen Hotspot. Eine Überläuferin berichtet im „Krone“-Gespräch über eine der perfiden Maschen des totalitären Regimes: „Über die Kampfsportart Taekwondo werden Spione ins Ausland eingeschleust und Devisen und Luxusgüter lukriert.“
Es klingt ein wenig wie in einem Agentenfilm: Kampfkunstmeister, die vorgeben, eine gewöhnliche Sportvereinigung zu betreiben, um in fremden Ländern zu spionieren und Schmuggelgeschäfte abzuwickeln – um das Luxusleben eines Diktators und seine tödlichen Massenvernichtungswaffen zu finanzieren. Doch genau das ist Trainern der International Taekwondo Federation (ITF) schon mehrfach nachgewiesen worden.
Ihren Hauptsitz hat dieser zwielichtige Verband mit rund 35 Millionen Mitgliedern, der in mehr als 100 Ländern operiert, erstaunlicherweise im 21. Wiener Gemeindebezirk. Wie das System funktioniert, erklärt die nordkoreanische Überläuferin Jihyun Park im Interview mit der „Krone“.


















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