Die Mailänder Modewoche geht am Montag zu Ende und sorgte auch am Wochenende noch einmal für glanzvolle Momente. Für einen der Höhepunkte zeichnete Popikone Madonna verantwortlich, die am Samstagabend in Begleitung ihres 28-jährigen Partners Akeem Morris als Stargast bei der Damenmodenschau von Dolce & Gabbana erschien.
Mit den Designern Domenico Dolce und Stefano Gabbana verbindet sie eine jahrzehntelange kreative Partnerschaft. Bereits Ende der 1980er-Jahre, als sie längst zur internationalen Ikone avanciert war, trug Madonna die Entwürfe des Duos während einer Welttournee – und verschaffte dem Label damit weltweite Aufmerksamkeit.
Madonna heizte im Minikleid ein
Die enge Zusammenarbeit fand im vergangenen Jahr eine Fortsetzung mit einer Neuinterpretation des Liedes „La bambola“ der italienischen Sängerin Patty Pravo für die Werbekampagne des Dolce & Gabbana-Parfums „The One“. Schon im September 2024 hatte sie als Ehrengast eine Show des Hauses besucht.
In Mailand nahm die Sängerin – ganz in Schwarz, mit Bustier-Minikleid, transparenten Strümpfen und High Heels – in der ersten Reihe Platz.
Modeschau in Madonnas Biopic?
Die Defilee-Inszenierung, untermalt von ihren größten Hits, erhielt zusätzliche Aufmerksamkeit durch Hinweisschilder am Eingang: Während der Show wurden Aufnahmen durch eine externe Produktionsfirma gemacht. Beobachter sehen dies als möglichen Hinweis darauf, dass Szenen des Mailänder Laufstegs in das geplante Biopic über Madonnas Leben einfließen könnten, bei dem sie selbst Regie führen und am Drehbuch mitarbeiten soll.
Die Kollektion für den kommenden Winter stand unter dem Titel „Identity“ und erneuerte wichtige Elemente der 1980er-Jahre. Maßgeschneiderte Jacken und Mäntel mit doppelter Knopfleiste waren ebenso Akzente wie transparente schwarze Spitzenkleider, Korsetts und Guêpière-Modelle.
Die Mailänder Modewoche lockte mit den klangvollsten Namen der italienischen und ausländischen Modewelt. Die Luxusbranche steht unter dem wachsenden Druck, kreative Impulse mit kommerziellem Erfolg zu verbinden. Nach teils deutlichen Preiserhöhungen für Luxusgüter in der Zeit nach der Pandemie – ohne eine vergleichbare Steigerung der Innovationskraft – haben sich laut Branchenexperten einige Kunden abgewandt. Nun versuchen die Marken, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.
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