Die heurige Wintersaison ist bisher gut gelaufen – dafür sorgte auch der starke Buchungsschub in den Semesterferien. Zwischen November 2023 und Februar 2024 legten die Nächtigungen in den Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,9 Prozent auf 50,6 Millionen zu.
Nur etwa 11 Millionen Nächtigungen davon entfielen auf Urlauber aus dem Inland – ein Plus von nur 3,6 Prozent.
Die Nächtigungen überschritten im Viermonatszeitraum erstmals seit Corona wieder die 50-Millionen-Marke. Damit schnitt der Tourismus heuer zwar besser ab als im Vergleichszeitraum 2018/19 (49,6 Millionen Nächtigungen), aber schlechter als 2019/20 (53,2 Millionen Buchungen) unmittelbar vor der Pandemie.
18,9 Millionen Nächtigungen in Tirol
Das Gros der Buchungen entfiel in der bisherigen Saison 2023/24 einmal mehr auf das im Winter gefragteste Bundesland Tirol – die Nächtigungen stiegen dort um 3,8 Prozent auf 18,9 Millionen. Auf Platz zwei rangierte Salzburg mit 11,6 Millionen gebuchten Nächten (plus 3 Prozent). Dahinter folgte Wien, wo sich der Städtetourismus im Jahresabstand um 14,7 Prozent auf 5,2 Millionen Übernachtungen spürbar erholte.
Urlauber kommen zahlreicher, aber kürzer
Während die Nächtigungsbuchungen um knapp 5 Prozent nach oben gingen, erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte merklich stärker um fast 7 Prozent auf 13,8 Millionen.
Alleine im stärksten Winterurlaubsmonat Februar legten die Buchungen um 5,7 Prozent zu. „Die auf drei Termine gestaffelten Semesterferien in Österreich und die Winterferien in den Nachbarländern haben im Februar 2024 die Übernachtungen in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen auf 18,5 Millionen steigen lassen“, so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.
Deutsche und Niederländer lieben Österreich
Den Tourismus im Februar trugen vor allem die Urlauber aus dem Ausland. Die mit Abstand stärkste Gästegruppe aus dem Ausland waren die Deutschen mit 6,4 Millionen Buchungen, gefolgt von den Niederländern mit drei Millionen Nächtigungen. Urlauber aus dem Inland buchten 3,5 Millionen Nächte (plus 2,3 Prozent).
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