Allein im vergangenen Monat kamen rund 325.400 Gäste nach Vorarlberg und buchten rund 1,5 Millionen Übernachtungen. Im Vergleich zum Februar 2023 konnten die Ankünfte um 2,3 Prozent und die Nächtigungen um 5,6 Prozent gesteigert werden. Ein deutliches Plus, das sich bereits durch die gesamte Wintersaison zieht.
Weder die geringen Schneefälle noch die Teuerung machten sich während der heurigen Wintersaison bei den Touristikern bemerkbar. Im Gegenteil: Auch im Februar meldeten die Betreiber von gewerblichen Beherbergungsbetrieben rund 65.200 Übernachtungen mehr als im Vorjahresmonat.
Zudem blieben die Gäste im vergangenen Monat wieder länger in Vorarlberg: Die durchschnittliche Verweildauer lag bei 4,51 Tagen und damit über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 4,38 Tagen.
Positiv wirkte sich dabei natürlich die Tatsache aus, dass der Februar heuer 29 Tage hatte. „Das macht knapp drei Prozent des Buchungspotenzials aus“, rechnete Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus vor. Aber selbst wenn dieser Ausreißer berücksichtigt sei, liege Vorarlberg auf einem sehr guten Kurs.
Selbst wenn der Ausreißer in Hinblick auf das Schaltjahr berücksichtigt wird, liegt der Tourismus in Vorarlberg auf einem sehr guten Kurs.
Christian Schützinger, Geschäftsführer Vorarlberg Tourismus
Mit den Februarzahlen setzt sich nämlich der positive Trend der ersten Hälfte der Wintersaison fort. In diesem Zeitraum erzielten alle Tourismusdestinationen Nächtigungsgewinne. Die Steigerungen lagen absolut betrachtet zwischen 6850 und 20.400 Übernachtungen.
Insgesamt konnten in der laufenden Wintersaison bereits rund 887.000 Besuche verbucht werden. Rund 3,5 Millionen Übernachtungen wurden erfasst. Das entspricht einem Zuwachs von 6,4 Prozent bei den Ankünften und von 5,3 Prozent bei den Übernachtungen.
Dickes Plus im Montafon
Das Nächtigungsplus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrifft alle Hauptsegmente und alle Tourismusregionen. Am Auffälligsten in absoluten Zahlen war der Nächtigungszuwachs im Montafon. Hier konnten rund 49.600 Gäste mehr als im Vergleichszeitraum November 2022 bis Februar 2023 gezählt werden.
Die meisten Gäste kommen erwartungsgemäß aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden.
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