Die Ermittler suchen aktuell in Linz fieberhaft einen Zündler, der zwei Müllinseln in Brand gesetzt haben soll. Ein Blick ins Archiv zeigt aber, dass die Suche nach einem Brandstifter oft sehr mühsam und auch langwierig sein kann.
Wellige weiß-graue Haare, Vollbart, etwa 55 Jahre alt: Die erste Beschreibung des Täters war schon recht präzise. Der noch Unbekannte soll in Linz-Auwiesen zwei Müllinseln angezündet und die dazugehörige Wohnanlage damit in Angst versetzt haben. Bereits am 18. Februar brannte in derselben Straße ein Müllcontainer. Die Ermittler gehen von einem Zusammenhang aus, die Suche nach dem Zündler läuft auf Hochtouren.
Bis zu zehn Jahre Haft möglich
Wird er geschnappt und gerichtlich verurteilt, drohen ihm wohl ein bis zehn Jahre Haft – so hoch ist der Strafrahmen für Brandstiftung. Schon im Vorjahr sorgten zwei Fälle für Aufregung: Im Juni filmte ein Zeuge aus großer Entfernung mit seinem Handy, wie ein Unbekannter eine Tischlerei in Taufkirchen an der Trattnach anzündete und dadurch völlig zerstörte. „Wir haben noch keinen Täter“, heißt es nun, Monate später, von der zuständigen Staatsanwaltschaft Wels.
Und auch der Brandanschlag auf eine damals in Bau befindliche Flüchtlingsunterkunft in Linz im März 2023 ist seitdem ungeklärt. Die Linzer Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen dazu ruhend gestellt, bis etwaige neue Hinweise eintreffen.
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