"Das furchtbare Schussattentat in der St. Pöltner Schule war für mich der Anlass für einen klaren Auftrag, nämlich zu prüfen, wie der Schutz für gefährdete Kinder weiter ausgebaut werden kann", so die ÖVP-Ministerin zur "Krone".
Psychologen sowie Experten aus mehreren Ministerien, von Kinder- und Jugendanwaltschaft, Gewaltschutzzentren und Frauenhäusern waren im Rahmen einer "Task Force" beauftragt worden, Vorschläge auszuarbeiten.
Auch Kommunikation im Visier
Nun soll das Betretungsverbot, das derzeit nur für die Wohnung gilt, deutlich ausgeweitet werden - auf Schule, Kindergarten, Hort, Tagesmütter-Wohnungen oder Spital. Gleichzeitig sollen auch die jeweiligen Verantwortungsträger in diesen Institutionen über das Betretungsverbot informiert werden.
Derzeit hat etwa eine Schule keine Ahnung, falls so ein Verbot gegen einen Vater besteht. Weiters ist eine verpflichtende Datenübermittlung an die Jugendwohlfahrt geplant.
Wohl rasche Durchsetzung
Mikl-Leitner will die neuen, strengeren Regeln bereits im Herbst umsetzen. Nachdem so viele Gruppierungen und auch SPÖ-Ministerien eingebunden waren, herrsche ein breiter Konsens.
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