Das abgelaufene Jahr war für den Immobilienmarkt kein leichtes. In ganz Österreich gingen die Verkäufe stark zurück, das hat natürlich auch negative Einflüsse auf die Verkaufsumsätze. Auch in Oberösterreich spiegelt sich der landesweite Trend in den aktuellen Zahlen einer RE/MAX-Studie wieder.
Im Verkaufsmengen-Ranking blieb Oberösterreich zwar stabil auf dem vierten Rang. Im Vergleich zum Jahr 2022 gab es aber um 4809 Verkäufe weniger – das entspricht einen Rückgang von 23,3 Prozent. Mit 15.857 Verkäufen pendelte man sich auf einem Niveau von 2014 und 2015 ein. Am meisten verkauft wurde noch in der Landeshauptstadt Linz (2060), gefolgt von Vöcklabruck (1992) und dem Bezirk Linz-Land (1672 Transaktionen). Das Schlusslicht bildet – wie fast schon gewohnt – Eferding, wo 235 Immobilien an neue Besitzer gingen.
Das Jahr 2024 sehen wir als herausfordernd an, aber optimistischer als das vergangene Jahr. Die Nachfrage ist wieder gestiegen.
Bernhard Reikersdorfer, RE/MAX Austria
Milliardenumsatz wieder weiter weg
Bei den Umsätzen konnte einzig Steyr ein Plus verzeichnen. Mit 352 Millionen Euro Umsatz konnte man einen neuen Rekordwert erwirtschaften. Den größten prozentuellen Rückgang – gleich wie bei den Verkaufsmengen – verzeichnet der Bezirk Braunau. Für Linz schien der Milliardenumsatz 2022 mit 918 Millionen Euro bereits zum Greifen nah, doch das Vorjahr bremste das Wachstum aus.
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