Dämpfer überwunden

Frühlingsgefühle bei der SPG Altach/Vorderland

Vorarlberg
15.03.2024 09:25

Fast perfekt war der vergangene Herbst, den die SPG Altach/Vorderland in der Admiral Frauen Bundesliga spielte. Einzig Serienmeister St. Pölten musste man sich beugen, gab ansonsten nur beim Remis mit Austria Wien Punkte ab. 22 Punkte nach neun Runden, 26:6 Tore. Drei Zähler mehr und vier Gegentore weniger als zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison – die Entwicklung macht sich bemerkbar.

Für die sorgte die starke Einheit, die die Rheindörflerinnen bildeten. Die aber im Winter auseinandergerissen wurde – ÖFB-Teamstürmerin Eileen Campbell wechselte in die deutsche Bundesliga zum SC Freiburg, U19-Teamstürmerin Linda Natter erlitt im Februar beim ÖFB-Test in Portugal einen Kreuzbandriss. Außerdem absolviert Toptorschützin Vera Ellgaß ein Auslandssemester.

Das waren geballte Hiobsbotschaften für Coach Bernhard Summer, Dämpfer, die es erst einmal zu verkraften und zu kompensieren galt. „Es sind schmerzhafte Ausfälle für uns, das ist keine Frage. Solche Spielerinnen kann man nicht einfach so ersetzen“, sagt Coach Bernhard Summer, „aber wir haben Lösungen gesucht und auch intern bei uns gefunden.“

Kofler und Bertsch
Anstelle von Campbell und Natter werden im Frühling Julia Kofler und Mia Bertsch in der Spitze wirbeln. Kofler, die im August 2021 von Werder Bremen nach Altach wechselte und dort meist den Flügel besetzt hatte, bekam neue, aber bekannte Aufgaben für sie. „Julia hat früher meist Stürmerin gespielt. Ich habe sie gefragt ob sie sich das jetzt auch bei uns vorstellen kann und sie war gleich voll dabei“, erzählt Summer. Und von Youngster Bertsch darf man sich auch einiges erwarten, sagt der Coach weiter. „Ich halte sehr viel von ihr, sie macht im Training auf sich aufmerksam.“

Zuletzt beim glatten 4:0 im Frauencup-Viertelfinale gegen Linz/Kleinmünchen war das Duo erstmals ganz vorne zu finden, Kofler traf dabei doppelt. Im Halbfinale hat man nun am 30. März daheim gegen Austria Wien eine riesige Chance auf den Finaleinzug. „Mir war wichtig, dass wir ein Heimspiel bekommen“, meint Summer, „die Gegner sind im Halbfinale alle stark.“

Und in der Liga haben die Altacherinnen mit Schlusslich Innsbruck am Sonntag den vermeintlich leichtesten Gegner zum Auftakt. Die Tirolerinnen konnten in dieser Saison noch kein Spiel gewinnen. „Das wird kein Spaziergang“, mahnt Coach Summer, „aber wir gehen mit einem guten Gefühl ins Frühjahr.“

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