Die italienische Regierung hat am Montag die Verwendung von Bargeld für Online-Spiele gestoppt, um somit aktiv Geldwäsche zu bekämpfen. Mit einem Erlass, das die Online-Spiele neu organisiert, wird die Verwendung von Bargeld bei Online-Spielen endgültig beendet, geht aus Regierungskreisen hervor.
„Diejenigen, die mehr als 100 Euro aufladen wollen, müssen zwangsläufig rückverfolgbare und sichere elektronische Zahlungsmittel verwenden“, hieß es seitens der Regierung. Die Maßnahme sei wichtig im Kampf gegen Geldwäsche, bei dem die Regierung Meloni seit ihrem Amtsantritt an vorderster Front stehe.
Das Kabinett billigte einen Erlass zur Neuordnung des gesamten Online-Spielsektors. Wie es aus Regierungskreisen hieß, handelt es sich um einen Eingriff zur „Rationalisierung und Aktualisierung des Systems der öffentlichen Glücksspiele, indem der Wert der zu vergebenden Konzessionen erhöht und auf das richtige Marktniveau gebracht wird“.
Das gesamte System werde mit moderneren und strengeren Normen geregelt, wurde mitgeteilt.
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