Das Land Kärnten und das AMS kämpfen gegen Benachteiligung und für die Gleichstellung von Frauen.
Statistisch gesehen arbeiteten die Kärntner Frauen in Vollzeitjobs heuer bis zum 18. Februar, dem „Equal Pay Day“, gratis. Das entspricht einem Unterschied von 13,3 Prozent zu Männern; bei Pensionen ist das Missverhältnis mit rund 40 Prozent noch deutlich schlimmer.
„Pension ist ein Spiegel des Erwerbslebens“, so Landesrätin Sara Schaar und AMS-Geschäftsführer Peter Wedenig, die anlässlich des Internationalen Frauentages am Freitag, 8. März, gemeinsam Bilanz zogen. „Hauptfaktor für den Pensionsrückstand von Frauen ist ihr geringeres Erwerbseinkommen.“ Die Situation wird durch eine Teilzeit-Tätigkeit noch verschärft–da wollen sie Arbeitssuchende besser beraten.
Neue Berufswege für Frauen
Mit einer Veranstaltungsreihe wollen Land und AMS das Thema verstärkt in die Regionen tragen. „Die Tour ,Mobil für Gleichstellung‘ wird für die Weiterentwicklung bestehender Programme wichtige Inputs liefern“, betont Schaar. „So ermutigen wir Frauen, Berufswege und Ausbildungen fernab von traditionellen, stereotypen Wegen einzuschlagen“, erklärt Wedenig. „Das führt zu höheren und existenzsichernden Einkommen.“
Auch die Femizide wurden von der Landesrätin angesprochen: „Die Häufung zeigt deutlich, dass es nun endlich so rasch wie möglich einen nationalen Aktionsplan für Gewaltschutz und einen permanenten Krisenstab in Zusammenarbeit mit den Opfer- und Gewaltschutzeinrichtungen der Länder braucht.“
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