Die Grazerin hatte die nur kurz währende Beziehung zwei Tage zuvor beendet, weswegen sich der Mann zwecks Aussprache zu ihrer Wohnung begab. Die Frau wollte jedoch nicht mit ihm reden und versperrte insgesamt drei zu ihrem Wohnbereich führende Türen. In der Folge bedrohte der Südsteirer sowohl die 40-Jährige als auch ihre 27-jährige Tochter und deren gleichaltrigen Freund über die Sprechanlage. Dann zertrümmerte er mit einem 42 Zentimeter langen Bodenlegerwerkzeug die drei versperrten Türen.
Freund hielt Tobenden in Schach
Als er schließlich in die Wohnung durchgebrochen war, wollte er seine Ex-Freundin attackieren. Der Freund der Tochter griff allerdings beherzt ein, hielt den Tobenden fest und schaffte es, ihn zu Boden zu werfen. Während die Frauen aus dem Haus flüchteten, drückte der 27-Jährige den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei am Boden nieder. Der Südsteirer wurde vorläufig festgenommen. Da er beim Einschlagen der Türen Schnittwunden am Kopf und am rechten Arm erlitten hatte, wurde er zur Versorgung erst ins Spital gebracht und dann ins Polizeigefangenenhaus überstellt.
Über eine eventuelle Untersuchungshaft soll nach Abschluss der Ermittlungen und Vernehmungen entschieden werden. Der Mann wird auf jeden Fall wegen schwerer Nötigung, Hausfriedensbruch und schwerer Sachbeschädigung angezeigt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.