Immer öfter hören wir es, dass jemand seinen Job an den Nagel hängt, seinen Betrieb aufgibt. Ist dem wirklich so? Die „Krone“ hat versucht, solche „Aufgeber“ in allen Bundesländern zu finden. Und, so viel darf verraten werden, es war für unsere Journalisten im ganzen Land nicht die größte Herausforderung, solche Menschen zu finden. Teuerung, Personalmangel und überbordende Bürokratie rauben vielen die Lust und die Kraft. So stellen wir heute unter anderem eine niederösterreichische Greißlerin, einen steirischen Bauern und einen oberösterreichischen Hausarzt vor, die aufhören. Vor allem aber Gastronomen - oder besser gesagt: (angehende) Ex-Gastronomen. Etwa den Salzburger Wirt, der erzählt, wie viel Herzblut in seinen Betrieb geflossen ist, er jetzt aber wegen Personalmangels gestehen muss, dass er einfach nicht mehr kann. Ganz ähnlich ein Wirtspaar aus Kärnten, das viel investiert hat, aber zu zweit nicht 150 Gäste bedienen kann. So bleibt ihnen kaum ein anderer Ausweg, als hinzuschmeißen. Traurig.
Schluss mit lustig. Unseren gesellschaftlichen Frieden am Kippen sieht „Krone“-Politik-Doyen Kurt Seinitz in seinem heutigen Kommentar wegen der aktuellen Migrationslage. Nach der „schwarzen Woche“ mit dem Bekanntwerden des Missbrauchsfalles einer Bande aus Flüchtlingen, die monatelang eine 12-Jährige missbraucht hatten, als todtraurigem Höhepunkt sei nun aber „Schluss mit lustig!“. Seinitz: „Es zeigen sich die Folgen - dass die Migration aus einer absolut integrationsunwilligen Brutalokultur das Ausmaß einer sogenannten kritischen Masse erreicht hat.“ Die Bandenbildung beginne bei Kindern. Seinitz weist darauf hin: „Bald werden sie erwachsen sein. Das Problem ist nicht eine Kinderverwahrlosung, sondern Elternverwahrlosung!“ Das Asylrecht von UNO und EU aus einer Zeit vor der Globalisierung sei geradezu ein Magnet für die Massenmigration. Hilflos zappeln Regierungspolitiker in dem Spinnennetz dieser Rechtsvorschriften. Es ginge zwar anders, aber „EU-untertänige Regierungen wie auch die unsere nehmen lieber Macht- und Demokratieverlust in Kauf, als sich endlich von dem Gängelband einer völlig verfehlten EU-Migrationspolitik abzunabeln.“ Auch traurig.
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