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Verbrechensopfer klagt

Sind zwei Jahre Wartezeit auf OP-Termin zumutbar?

Kärnten
04.03.2024 17:55

2023 wurde ein Kärntner zusammengeschlagen und leidet seitdem an den Folgen - seine Nase ist verunstaltet, das Atmen macht Probleme. Doch auf die nötige Operation in einem öffentlichen Krankenhaus muss der junge Mann zwei Jahre warten. Will er früher an die Reihe kommen, muss er zahlen. Daher hat er nun Klage eingebracht.

Einen solchen Prozess führt der Klagenfurter Zivilrichter Daniel Binder auch nicht alle Tage: Denn es geht nicht nur um die üblichen Schmerzengeldforderungen nach einer Körperverletzung - sondern vielmehr darum, warum ein Verbrechensopfer in Österreich zwei Kalenderjahre warten müsste, bis es in einem öffentlichen Krankenhaus die für seine Genesung notwendigen Operationen bekommt.

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