Politiker klagen an

Subvention: Villacher Volkshäuser stehen in Kritik

Kärnten
28.02.2024 08:05

Nach einem kritischen Stadtrechnungshof-Bericht fordern die Vertreter verschiedener Parteien eine „Entpolitisierung“ des Vereines!

Zum 60-Jahr-Jubiläum des Vereines der Volkshäuser wittern ÖVP, Verantwortung Erde und Grüne Ungereimtheiten, die sie heute in einer Pressekonferenz verlautbaren wollen.

Konkret geht es um Ergebnisse eines Berichts des Stadtrechnungshofs. Dieser hat geprüft, wie Subventionen in Höhe von 190.000 Euro der Stadt verwendet worden waren. Die Prüfer kamen zu der Erkenntnis, dass die Gelder zweck- und ordnungsgemäß verwendet worden seien. Dennoch wurden Handlungsempfehlungen gegeben. Zumindest sollten digitale Nachweise forciert werden. Dem Verein Volkshäuser wird außerdem empfohlen, dass Vereinen, die Ermäßigungen erhalten, Mietentgelte fiktiv verrechnet werden. Diese seien als Nachweise für die Verwendung der Basissubventionierung heranzuziehen.

„Wehre mich dagegen“
VP, Erde und Grünen stößt vor allem die „rote“ Verwaltung der Volkshäuser auf. „Wir fordern eine Entpolitisierung der Volkshäuser!“, so Erde-Klubobmann Gerad Dobernig. Kritik, die Vereinshaus-Obmann Harald Sobe nicht gelten lassen will. „Die Verwaltung der Volkshäuser Villach ist historisch gewachsen und ich wehre mich dagegen, dass Gemeinderäte, die ehrenamtlich tätig sind, angepatzt werden.“

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