Kurz nach 13 Uhr hatte eine Nachbarin einen Brand in der Wohnung im Liebknechthof bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Als die Helfer eintrafen, fanden sie zwei Brandherde - im Schlaf-/Wohnzimmer und in der Küche - vor und entdeckten schließlich im Zuge der Entlüftung die beiden grausam zugerichteten Frauen, die schwere Schlag- und Stichverletzungen am Oberkörper aufwiesen. Laut Polizei dürften der oder die Täter das Feuer gelegt haben, um Spuren zu verwischen.
Die 89-Jährige wurde bereits seit mehreren Jahren von der Heimhelferin betreut und erhielt in der Regel täglich Besuch von ihrem 68 Jahre alten Sohn. Nach vorläufigen Erkenntnissen der Ermittler scheiden Angehörige der alten Frau als Täter aus.
Angehörige von Heimhelferin werden befragt
Noch in Gang sind die Befragungen der Angehörigen ihrer Betreuerin. Die aus Polen stammende Frau mit österreichischer Staatsbürgerschaft war Ehefrau und Mutter.
Zweckdienliche Hinweise nimmt das Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 01/31310-33800 entgegen. Informationen werden auf Wunsch vertraulich behandelt.
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