Bereits seit elf Jahren - ursprünglich wollte sie nur in einer Saison aushelfen - betreut Monika Robitsch (Bild) täglich zwölf Stunden lang das Erdbeerland während der einige Wochen dauernden Erntezeit. "Die Zeiten haben sich zum Negativen geändert", so die Steirerin nachdenklich. "Ich schätze, dass bei uns in jeder Nacht an die 200 bis 300 Kilo Erdbeeren verschwinden."
"Keine Erdbeeren mit Chips, die sich orten lassen"
Besonders schlimme Ausmaße nahm es aber in der Nacht auf Donnerstag an. Unbekannte schnitten den 1,80 Meter hohen Maschendrahtzaun auf und ernteten in Bausch und Bogen ab. Erst gegen 7.30 Uhr am nächsten Morgen wurde der dreiste Diebstahl entdeckt.
Monika Robitsch: "Für einen Kilo Erdbeeren verlangen wir 2,40 Euro, dazu kommt die Ausbesserungsarbeit für den Zaun. Alles in allem dürfte der Schaden 3.000 Euro betragen." Spekuliert wird, dass die Kriminellen die Früchte freilich woanders und wesentlich teurer anbieten. Robitsch: "Es gibt leider keine Erdbeeren mit Chips, die sich orten lassen."
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