Besonders betroffen ist in diesem Jahr das Bundesland Niederösterreich als größter Erdbeerlieferant des Landes - so gehen die Bauern von nur einem Drittel der sonst üblichen Erntemenge aus. Hagel, Frost und starke Regenfälle in den letzten Monaten hatten der Pflanze enorm zugesetzt.
Doch nicht nur Niederösterreich ist von den geringen Ernteerträgen betroffen. Auch im Burgenland, in Oberösterreich und der Steiermark zeigt sich ein ähnliches Szenario. So rechnen etwa steirische Bauern mit einem Defizit von rund 50 Prozent.
Erdbeeren werden teurer
Aufgrund der geringen Ernte kommt auf alle Liebhaber der süßen Frucht nun auch ein höherer Preis zu: "Erstens ist sehr viel weniger Menge vorhanden, zweitens ist die Ernte heuer extrem schwierig. Jede einzelne Erdbeere muss einzeln überprüft werden, bevor sie verkauft werden kann", erklärte Josef Rögner, Obstbauberater der Landwirtschaftskammer NÖ.
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