Immer wieder hört man von importierter Drogenkriminalität, aber am Dienstag nahm ein 38-jähriger Kärntner die Sache selbst in die Hand.
Auf einen Einkaufsbummel der besonderen Art hatte sich der Mann aus dem Bezirk Klagenfurt-Land am Dienstag nach Slowenien begeben und befand sich mit zwei großen Säcken Cannabiskraut auf dem Heimweg. Doch als er dann am Grenzübergang Paulitschsattel bei Bad Eisenkappel kontrolliert wurde, verlor er die Nerven. „Bei der Einreisekontrolle wurde er aufgefordert, sein Reisedokument vorzuzeigen und händigte seinen Reisepass aus“, berichtet die Polizei. „Doch dann entzog er sich der Kontrolle und flüchtete mit seinem Pkw.“
Sofort wurde eine Fahndung eingeleitet und die Flucht des 38-Jährigen fand nur knapp 13 Kilometer entfernt ein jähes Ende. „Eine Streife des Österreichischen Bundesheeres konnte den Mann am Grenzübergang Seebergsattel anhalten“, so die Polizei. Bei der Fahrzeugkontrolle dann der Fund: 654,88 Gramm Cannabiskraut in zwei Säcken - eine Menge, die je nach Qualität auf der Straße einen Wert im mittleren bis hohen vierstelligen Bereich hat.
Bei der Festnahme des 38-jährigen Kärntners wurden noch größere Bargeldbestände und ein Mobiltelefon gefunden. „Bei der Einvernahme zeigte sich der Mann zu der Einfuhr und dem Besitz des Cannabiskrauts geständig“, erklärt die Polizei abschließend. „Er wurde bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.“
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