Die aktuelle österreichische Sportwagen-Elite wird in diesem Jahr bei den 24 Stunden von Daytona an den Start gehen. Insbesondere Klaus Bachler kann sich in seiner Klasse Chancen auf den Sieg ausrechnen.
Philipp Eng, Ferdinand Habsburg, Thomas Preining und Klaus Bachler - die aktuelle österreichische Sportwagen-Elite wagt dieses Jahr den Ausflug zu den 24 Stunden von Daytona. In der Topklasse namens GTP ist BMW-Werksfahrer Eng der einzige heimische Vertreter, Chancen auf den Sieg in seiner Klasse kann sich Porsche-Pilot Bachler ausrechnen. DTM-Champion Preining bestreitet den Langstrecken-Klassiker erstmals und für Andretti Motorsports, also einen klingenden Namen.
Das Spektakel auf dem 5,7 Kilometer langen Ovalkurs in Daytona (Startschuss Samstag/19.40 Uhr MEZ) ist wie üblich eine Mehrklassengesellschaft. Die schnellsten Zeiten im Qualifying am vergangenen Wochenende fuhren zwei Cadillac-Teams der GTP-Klasse, die das US-Pendant zu den Hypercars der WEC darstellen. Auf die Pole stellte das Trio Pipo Derani/Jack Aitken/Tom Blomqvist sein Auto. Das BMW-Team mit Eng, Jesse Krohn, Augusto Farfus und Dries Vanthoor holte im Qualifying den achten Platz.
Sieg auf der Wunschliste
Habsburg kehrt mit einem Oreca-LMP2-Wagen des Teams Tower Motorsports nach Florida zurück. „Ein Sieg in Daytona ist das Einzige, was auf meiner LMP2-Wunschliste fehlt“, sagte der Salzburger. In der Qualifikation war er mit seinen Mitstreitern aber im Hintertreffen.
Bachler ist für das Team MDK Motorsports in der GTD-Klasse am Start. Seine Teamkollegen sind der US-Amerikaner Li Kerong, Anders Fjordbach aus Dänemark und Larry ten Voorde aus den Niederlanden. Im Qualifying ist es laut dem Steirer „wirklich gut gelaufen. Ich bin mit drei Hundertstel Rückstand auf P2 gelandet.“
Sein Porsche-Markenkollege Preining gibt sein Daytona-Debüt und startet in derselben Klasse. „Es war schon immer ein Traum von mir, bei diesem legendären Rennen um den Sieg zu kämpfen“, sagte der Oberösterreicher. Auch auf Preining und seine Andretti-Mannschaft wartet eine Aufholjagd von weiter hinten.
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