Herzensdame ist dabei

„Champ“ ist nach einem halben Jahr endlich daheim

Oberösterreich
14.01.2024 09:00

Nach dem Sensationssieg bei der Millionen-Challenge in Simbabwe wurden für Brieftaube „Heinz“ hohe fünfstellige Euro-Summen geboten. Für das Züchterpaar Andreas und Wolfgang Miks  ist der „Überflieger“ unverkäuflich. Vielmehr hofft das Duo auf baldigen Nachwuchs von „Heinz“ und seiner Herzensdame „Djoeke“.

Ein halbes Jahr nach dem sensationellen Sieg bei einem Rennen der Millionen-Challenge in Simbabwe ist Brieftaube „Heinz“ endlich wieder daheim in seinem Schlag in Lenzing. Die Rückreise begann zwar schon kurz nach dem Rennen, aber wegen der strengen Vorschriften musste der „König der Lüfte“ bei jeder Zwischenlandung seines Heimflugs mehrere Wochen in Quarantäne verbringen.

Berührende Szenen bei der Ankunft 
Zuletzt nach der Landung im belgischen Mons, wo ihn sein stolzer Besitzer Wolfgang Miks endlich abholen durfte. „Wir sind überglücklich. Er hat gleich nach der Ankunft in Lenzing seine Box, in der er geboren wurde, aufgesucht“, erinnert sich der 52-Jährige gemeinsam mit seiner Gattin Andrea an diesen berührenden Moment.

Das Züchter-Pärchen hatte vor knapp zwei Jahren den damals ein paar Monate alten „Heinz“ mit acht weiteren Tauben nach Südafrika geschickt. Dort bereiteten sie Coaches auf die Challenge vor, die mit knapp 1,5 Millionen Dollar dotiert ist.

Zunächst werden die Vögel in der Nähe ihres Schlags ausgesetzt. Die Entfernungen werden mit jedem Trainingsflug erweitert, ehe dann im Wettkampf Distanzen über 500 Kilometern zurückgelegt werden. Je nach Wind benötigen die „Überflieger“ oft nur wenige Stunden. „Noch immer ist nicht klar, wie dieser faszinierende Orientierungssinn genau funktioniert“, erzählt Wolfgang Miks.

Seit 2008 züchtet er Tauben. „Wir haben schon Mama und Papa von Heinz großgezogen. Auch sie waren gute Renntauben.“ Nun hofft er, dass auch „Heinz“ seine Super-DNA an den Nachwuchs weitergibt. Die Voraussetzungen sind auf jeden Fall optimal. Beim Rennen in Südafrika turtelte „Heinz“ recht heftig mit Taubendame „Djoeke“ aus den Niederlanden.

Volle Konzentration auf Nachwuchs
„Für uns war klar, dass wir sie ersteigern müssen. Nun sind beide da“, so Wolfgang und Andrea Miks. Da nur Jungtauben bei Rennen an den Start gehen können, darf sich das glückliche Liebespaar nun voll auf die Nachwuchspläne konzentrieren.

Schon in ein paar Monaten könnte es den ersten Nachwuchs geben. Dieser soll dann in die Fußstapfen von Mama und Papa treten und bei einem der der großen Rennen der Welt in Südafrika, Thailand oder Portugal für Furore sorgen.

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